Hartmann & Partner - Praxisforschung

PRAXISFORSCHUNG

Als Praxisforschung verstehen wir eine Art der Forschung, in der Praktikerinnen und Praktiker ihre Arbeit auf den Prüfstand stellen und weiterentwickeln. Durch das Erforschen der  eigenen Tätigkeit mittels anerkannter Theorien und  praxiserprobter Instrumente  werden Erfahrungen und die Wirksamkeit der Tätigkeit in den verschiedensten Handlungsfeldern evaluiert , Potenziale generiert und zukunftsorientiert weiterentwickelt.
Im Auftrag von Kooperationspartnern war und ist Hartmann & Partner in folgenden Projekten tätig:

Wissenschaftliche Begleitung „Guter Lebensabend NRW“

Auftraggeber: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW
Laufzeit: 11/2020- 09/2022

Wissenschaftliche Mitarbeit im Auftrag des Instituts für Gerontologische Forschung Berlin e.V.

Im Rahmen des Modellprojekts „Guter Lebensabend NRW – kultursensible Altenhilfe und Altenpflege“ werden 21 Modellkommunen in NRW vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW (MKFFI) gefördert. Die Modellkommunen erproben, wie der Zugang zu bestehenden Regelangeboten für ältere Menschen mit Einwanderungsgeschichte verbessert werden kann. Diese sollen dadurch in die Lage versetzt werden, Angebote der Regelversorgung in gleichem Maße nutzen zu können, wie ältere Menschen ohne Einwanderungsgeschichte. Die Modellkommunen werden vor Ort Seniorenberaterteams mit bis zu drei Beratenden einrichten.

Das Modellprojekt wird von Univation, Institut für Evaluation, Dr. Beywl & Associates GmbH gemeinsam mit dem Institut für Gerontologische Forschung e.V. wissenschaftlich begleitet. Ziel der wissenschaftlichen Begleitung ist es, die Modellkommunen prozess- und bedarfsorientiert dabei zu unterstützen, die geplanten Projektziele zu erreichen, die interne Qualität des Projektes zu sichern und eine Verstetigung der Aktivitäten zu erreichen. Hierfür führt die wissenschaftliche Begleitung Standortanalysen zur Beschreibung der Ausgangssituation an den Modellstandorten durch, bietet kontinuierlich Beratung zu verschiedenen Themen an und fördert den Austausch der Modellkommunen.

Informationen zum Modellprojekt „Guter Lebensabend NRW“ finden Sie hier

Das Modellprojekt wird von Univation, Institut für Evaluation, Dr. Beywl & Associates GmbH gemeinsam mit dem Institut für Gerontologische Forschung e.V. wissenschaftlich begleitet. Ziel der wissenschaftlichen Begleitung ist es, die Modellkommunen prozess- und bedarfsorientiert dabei zu unterstützen, die geplanten Projektziele zu erreichen, die interne Qualität des Projektes zu sichern und eine Verstetigung der Aktivitäten zu erreichen. Hierfür führt die wissenschaftliche Begleitung Standortanalysen zur Beschreibung der Ausgangssituation an den Modellstandorten durch, bietet kontinuierlich Beratung zu verschiedenen Themen an und fördert den Austausch der Modellkommunen.

Informationen zum Modellprojekt „Guter Lebensabend NRW“ finden Sie hier

Wissenschaftliche Begleitung: „Gesund Altern und Pflegen im Quartier“

Auftraggeber: AWO Bundesverband e. V.
Förderung durch den Verband der Ersatzkassen e. V.
Laufzeit: Juni 2021 – Dezember 2023
Wissenschaftliche Mitarbeit im Auftrag des Instituts für Gerontologische Forschung Berlin e.V.

In dem Projekt werden an acht ländlichen Modellstandorten Strukturen aufgebaut, die der Gesundheitsförderung älterer Menschen und pflegender Angehöriger dienen sollen. In den Kommunen sollen zentrale Akteure vernetzt und mit der Beteiligung älterer Menschen Maßnahmen und Angebote (weiter)entwickelt werden.

Für die Koordination der Projektaktivitäten vor Ort ist jeweils eine bzw. ein Projektkoordinatorin/Projektkoordinator der AWO zuständig. Zu deren Aufgaben zählen die Erstellung einer Bestands- und Bedarfsanalyse sowie der Aufbau von Planungskreisen und Arbeitsgruppen mit Akteuren und Angehörigen der Zielgruppen. In den Gremien sollen gesundheitsförderliche Maßnahmen entwickelt werden, die sich niedrigschwellig und bedarfsgerecht in die Strukturen vor Ort einfügen.

Das IGF e. V. begleitet das Projekt als wissenschaftlicher Partner über die gesamte Laufzeit mit einer Qualifizierung des Teams zu Projektbeginn (Situation und Bedarfe pflegender Angehöriger), methodischen Workshops (Durchführung und Auswertung von Bedarfserhebungen), Handreichungen (Gestaltung von Zugängen zu pflegenden Angehörigen, Methoden der Partizipation) sowie einer kontinuierlichen, bedarfsorientierten Beratung.

 Informationen zum Modellprojekt finden sie hier

Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Quartier

Projektevaluation „Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Quartier“ im Auftrag des AWO Bundesverbandes e. V.
Förderung durch den Verband der Ersatzkassen e. V. nach SGB V § 20, 20a
Wissenschaftliche Mitarbeit im Auftrag des Instituts für Gerontologische Forschung Berlin e.V. Laufzeit: 11/2018-12/2020

 

Ziel des Projektes ist es, an fünf ländlichen Modellstandorten die Gesundheit älterer Menschen unmittelbar in ihrer Lebenswelt durch den Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen zu stärken. Das Projekt setzt dabei auf die Beteiligung der älteren Menschen vor Ort und knüpft an die vorhandenen Potenziale und Strukturen der AWO an. Mit dem Projektvorhaben sollen insbesondere isoliert lebende Ältere und/oder ältere Menschen in schwieriger sozialer Lage erreicht werden.

Für die Koordination der Projektaktivitäten vor Ort ist jeweils eine Ansprechpartnerin der AWO zuständig. Zu ihren Aufgaben zählt die Vernetzung der zentralen Akteure im Quartier durch den Aufbau einer Steuerungsrunde. Darüber hinaus initiieren und begleiten sie eine bürgernahe Ideenwerkstatt sowie daraus resultierende Arbeitsgruppen.

Das IGF e. V. entwickelt gemeinsam mit dem Auftraggeber ein Evaluationskonzept, und evaluiert die Prozesse und Ergebnisse des Projektes. Erfolgsfaktoren und Hemmnisse beim Aufbau gesundheitsfördernder Strukturen sollen in den Modellquartieren identifiziert werden.

https://www.igfberlin.de/projekte

 

Evaluation der Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen

Wissenschaftliche Mitarbeit im Auftrag von Univation – Institut für Evaluation, Köln Laufzeit: 12/2016-03/2018

Seit 2004 besteht in Nordrhein-Westfalen die Landesinitiative Demenz-Service (LID NRW). Die Landesinitiative soll die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen verbessern. Informations- und Qualifizierungsangebote, Angebote zur kleinräumigen Strukturentwicklung und Netzwerkarbeit sollen die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen positiv beeinflussen.
Gefördert wird die LID NRW vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) und den Landesverbänden der Pflegekassen. Im Rahmen der LID NRW kooperieren die folgenden Akteure:

  • Zwölf regionale Demenz-Servicezentren in unterschiedlicher Trägerschaft, mit dem Ziel wohnortnahe Netzwerke zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und ihren Familien aufzubauen und Angebote weiterzuentwickeln, sowie ein landesweit agierendes Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
  • Eine Informations- und Koordinierungsstelle, die vom Kuratorium Deutsche Altershilfe e.V. (KDA) getragen wird. Sie übernimmt die Koordinierung der Landesinitiative, deren Öffentlichkeitsarbeit und die Unterstützung von Projekten und Akteuren im ganzen Land.
  • Ein Dialog- und Transferzentrum Demenz (Universität Witten-Herdecke) zur Unterstützung des Dialogs zwischen Praxis und Forschung im Themenfeld Demenz.

Die partizipativ und nutzenorientiert angelegte Evaluation der Landesinitiative Demenz-Service soll Aufschluss über die Wirkungsweise der Landesinitiative geben. Dabei sollen sowohl der Status Quo der Arbeit der LID NRW dargestellt und bewertet als auch Handlungsempfehlungen für ihre zukünftige Arbeit abgeleitet werden. Zudem soll übertragbares Wissen erzeugt werden, wie regionale Netzwerke – mit dem Ziel, die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern – gestaltet werden können. Im Rahmen der Evaluation werden in Form verschiedener methodischer Zugänge (wie Vor-Ort-Besuche, Gruppenerhebungen, Online-Befragungen) insb. die Perspektiven von internen Netzwerkakteuren und Akteuren, die durch die Landesinitiative angesprochen werden, eingeholt.

Informationen zur Landesinitiative Demenz-Service NRW finden Sie hier.
Auftraggeber: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Wirkungspotenzial-Analyse des Kompetenzzentrums „Führung und Unternehmenskultur“

Wissenschaftliche Mitarbeiter im Auftrag von Univation – Institut für Evaluation, Köln
Laufzeit: 12/2015-09/2016

Das `Kompetenzzentrum für Führung und Unternehmenskultur´ der Bertelsmann Stiftung (www.creating-corporate-cultures.org) wurde 2003 ins Leben gerufen, um die partnerschaftliche Führungskultur von Reinhard Mohn fortzuschreiben. Es soll Unternehmen dabei unterstützen, den aktuellen und stetig steigenden Anforderungen wie Globalisierung, Wertewandel, Technologiesprünge und demografischen Wandel zu begegnen, und Führungskräfte in die Lage versetzen, verantwortungsvoll zu führen. Dazu werden u. a. Executive Trainings mit Führungskräften durchgeführt, Broschüren und Studien für die Fachöffentlichkeit erarbeitet und Fachinformationen über Blogs und Newsletter distribuiert.
Das Kompetenzzentrum war Gegenstand einer `Wirkungspotenzialanalyse´, mit dem Ziel die Wirkfähigkeit des Programm zu prüfen und zu schärfen. Dazu sollten insb. die strategische Ausrichtung reflektiert, Ansatz und Konzept des Kompetenzzentrums hinsichtlich der Nachvollziehbarkeit, Wirkfähigkeit und Passung zu bestehenden Herausforderungen geprüft sowie die Resultate des Programms aufgezeigt und dokumentiert werden. Dies erfolgt mittels einer Dokumentenanalyse, Gesprächen mit dem Programmteam, einer Fokusgruppe mit ehemaligen Teilnehmenden an Executive Trainings, einem Expertengespräch sowie zwei Fallstudien in Unternehmen von ehemaligen Teilnehmenden an Executive Trainings.
Der gesamte Prozess wurde von zwei Mitgliedern des Kuratoriums der Bertelsmann Stiftung, die als Paten für das Programm fungierten, dem Programmdirektor und den Programmmanagern sowie dem Leiter des Gremienbüros begleitet.
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung
http://www.univation.org/projekt/wirkungspotenzialanalyse-kompetenzzentrums-fuehrung-unternehmenskultur

 

Modellprojekt „QUESAP“

(Qualitätsentwicklung- und sicherung der praktischen Ausbildung, Intensivierung der Lernortkooperation und Anpassung der Konzepte der berufspädagogischen Qualifizierung für Praxisanleitungen in der Altenpflege)

Gefördert durch das Bundesinstitut für Berufsbildung aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung,

Wissenschaftliche Mitarbeit und Leitung der Modellregion Nordrhein-Westfalen  im Auftrag des
Instituts für Gerontologische Forschung  e.V., Berlin
Laufzeit: November 2010-Mai 2013
Verlängerung: 15. November 2013

Der Modellversuch QUESAP, angesiedelt im Förderschwerpunkt „Qualitätsentwicklung und -sicherung in der betrieblichen Berufsausbildung“ des Bundesinstituts für berufliche Bildung, zielt ab auf die Verbesserung der praktischen Altenpflegeausbildung.

Es sollen förderliche und hemmende Faktoren für die Anwendung praktikabler Instrumente und Verfahren der Ausgestaltung der Ausbildung, insbesondere in kleinen und mittleren Pflegebetrieben (ambulant und stationär) und für die Gestaltung einer aufeinander bezogenen Lernortkooperation zwischen Altenpflegeschule, Ausbildungsbetrieb und weiteren kooperierenden Praxiseinrichtungen identifiziert werden. Am Modellprojekt sind pro Modellregion (Bayern, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen) zwei Standorte mit jeweils acht Pflegeeinrichtungen und zwei Altenpflegeschulen beteiligt.

Das Modellprojekt QUESAP umfasste drei Arbeitsphasen. In der ersten Phase wurde in einer Bestandsaufnahme geklärt, welche Instrumente in den Betrieben, welche Strukturen der Lernortkooperation und welche berufspädagogischen Qualifizierungsangebote der Altenpflegeschulen bereits vorhanden sind. Nach einer Auftaktveranstaltung an jedem Standort wurden zehn thematische Workshops pro Modellregion zur Konzeption, Planung, Gestaltung und Beurteilung von Ausbildungsprozessen und zur Lernortkooperation durchgeführt.

 

Zu Beginn und am Ende dieser Anwendungsphase gab es eine Selbstevaluation der ausbildenden Pflegeeinrichtungen zu Qualität, Ertrag und Kosten der Ausbildung, um mögliche Effekte zu dokumentieren. Insgesamt wurden die teilnehmenden Pflegeeinrichtungen in diesem Projektabschnitt durch Betriebsbesuche der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen begleitet. In Phase III wurden  im Zuge der internen Projektevaluation Gruppendiskussionen mit den Kooperationspartnern sowie den Auszubildenden an jedem Standort durchgeführt, um die Erfahrungen aller am Ausbildungsprozess Beteiligten auszuwerten. An allen Standorten wurden Abschlussworkshops durchgeführt, um die in QUESAP gewonnenen Erfahrungen zu präsentieren und zu diskutieren.

Die Erkenntnisse aus QUESAP wurden in Form von Handlungsempfehlungen und Arbeitshilfen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen in der Altenpflege dargestellt.
Zielsetzung der Laufzeitverlängerung des Modellversuches war es, Verstetigungs- und Transferansätze für die Verbreitung der Projektergebnisse zu erarbeiten und zu erproben. Hierzu wurde  mit den Praxispartnern ein Instrument für eine betriebsinterne Qualitätsprüfung erarbeitet, der „Qualitäts-Check“. Dieses Instrument dient der Reflexion des Ausbildungsverständnisses in der Pflegeeinrichtung und greift die Bedürfnisse der Betriebe zur Steuerung ihrer Ausbildungsarbeit auf. Dadurch werden Handlungsansätze deutlich, die zu einer kontinuierlichen und nachhaltigen Verbesserung der praktischen Ausbildung beitragen.
Alle erprobten Qualitätsbausteine, begleitende Informationen und Erfahrungen aus der Praxis finden Sie auf der Website www.quesap.de.
Die Broschüre „Gute Ausbildung – gute Fachkräfte! Ausbildung in Pflegeeinrichtungen strukturiert, praxisnah und erfolgreich gestalten finden Sie hier.

Evaluation der Entwicklungspartnerschaft „Netzwerk Pflege und Integrierte Versorgung“ (InCareNet)

Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds

Leitung der Regionalen Servicestelle Köln für die Region Nordrhein-Westfalen im Auftrag des  Instituts für Gerontologische Forschung  e.V., Berlin

Laufzeit:  April 2007 bis September 2010

Servicenetzwerk Altenpflegeausbildung

Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds

Leitung der Regionalen Servicestelle Köln für die Region Nordrhein-Westfalen im Auftrag des  Instituts für Gerontologische Forschung  e.V., Berlin

Laufzeit:  April 2007 bis September 2010

Ziel des Projektes:
Das ServiceNetzwerk förderte die Ausbildungsbereitschaft von Einrichtungen der stationären und ambulanten Altenpflege. Sechs bundesweit verteilte regionale Servicestellen trugen zu einer besseren Kommunikation und Kooperation der Ausbildungsbeteiligten und zu einer höheren Qualität der Ausbildung bei.

Schwerpunkte und Leistungen der Servicestellen:

  • Information und Beratung von Einrichtungen der Altenpflege und Öffentlichkeitsarbeit zur Altenpflegeausbildung
  • Anbahnung und Unterstützung von Kooperationen zwischen Ausbildungsbetrieben
  • Förderung von Vernetzungsstrukturen zwischen Ausbildungsbetrieben und Schulen
  • Workshops, Fachkonferenzen und Fortbildung des Ausbildungspersonals in Altenpflegeeinrichtungen
  • Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und von einem Ausbildungshandbuch

Vorgehensweise im Überblick:
Das Projekt wurde durch eine Kooperationsgemeinschaft umgesetzt, an der neben dem IGF e.V. die INBAS GmbH mit Sitz in Offenbach (Hauptauftragnehmer) und die INBAS-Sozialforschung GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main beteiligt waren.
Eine von den drei Kooperationspartnern gemeinsam betriebene Zentrale Servicestelle in Berlin war konzeptionell federführend, steuerte und koordinierte das Gesamtprojekt. Sie gewährleistete die Kommunikation mit dem Auftraggeber, die Zusammenarbeit mit relevanten Kooperationspartnern und die Betreuung eines Beirats.

Die sechs regionalen Servicestellen in Berlin, Hamburg, Köln (Träger IGF e. V.), Offenbach am Main, München (Träger: IGF e. V.) und Leipzig übernahmen seit dem 1. September 2007 die Information, Beratung und Fortbildung von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und gewährleisteten die Kooperation mit relevanten Akteuren in den zugeordneten Bundesländern.
Das Service-Netzwerk stellte Informationen und Materialien für die Altenpflegeausbildung sowohl in gedruckter Form als auch digital zur Verfügung. Zentrales Instrument der Information und Kommunikation war die Internetplattform. Diese ist auch über das Projektende hinaus erreichbar unter: http://www.altenpflegeausbildung.net

Forschungsprojekt zum Theorie-Praxis-Transfer:

Entwicklung der Kommunikationskultur in Altenpflegeheimen – Ein Praxishandbuch

Gefördert durch das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), Berlin 2002
Wissenschaftliche Mitarbeit, Beratung, Training und Publikation im Auftrag des
Instituts für Gerontologische Forschung  e.V., Berlin
Laufzeit 1999-2002

Bewohnerorientierte Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Führungskräfte zur Schulung der kommunikativen Kompetenz und Evaluierung ihres Erfolgs soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit der Fachkräfte werden als zentrale Qualifikation immer bedeutsamer, um subjektive Zufriedenheit und bewohnerbezogene Pflegequalität umzusetzen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat (1999- 2001) mit der Finanzierung des Pilotprojekts „Bewohnerorientierte Qualifizierung von MitarbeiterInnen der Altenpflege. Schulung der kommunikativen Kompetenz und Evaluierung ihres Erfolges“ seinen Willen zu einer Verbesserung der Praxis deutlich unterstrichen.

Im Mittelpunkt der Qualifizierung, einer Serie von 8 Fortbildungen, stand die Förderung der kommunikativen Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stationärer Einrichtungen und der Versuch, die Fortbildungsinhalte durch geeignete Aufgabenstellungen in die praktische Arbeit einfließen zu lassen und den Transfer der Fortbildungen zu sichern. Das Ziel der begleitenden Untersuchung war die Beantwortung der Frage, ob die Fortbildungen erfolgreich waren und ob sie nachweisbare Veränderungen in der Kommunikationskultur einer Pflegeeinrichtung einleiten können.

Die positiven Ergebnisse der Fortbildungsserie und der begleitenden Untersuchung haben das IGF e.V. veranlasst, ein Trainingshandbuch zu entwickeln. Es wurde konzipiert für Träger, Heimleitungen, Pflegedienstleitungen, Wohnbereichsleitungen, Trainerinnen und Trainer, Verbandsreferenten und Lehrkräfte für Altenpflegeberufe.

Das Praxishandbuch ist als Broschüre bei der Broschürenstelle des BMFSFJ erhältlich:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Hrsg., Die Entwicklung der Kommunikationskultur in Pflegeheimen. Ein Praxishandbuch.
(Mitarbeitende H. Hartmann, M. Heinemann-Knoch, C. Schönberger, G. Schöning). Berlin 2002